Aktuelles

Neuerscheinung

Herumschnüffeln – aufspüren –
einfühlen

Ethnographie als ’hemdsärmelige’ und reflexive Praxis

Herausgeber: Hitzler, R., Klemm, M., Kreher, S., Poferl, A., Schröer, N. (Hrsg.)

2018

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 ISBN: 978-3-939556-66-4

Ethnographisch zu forschen bedeutet selbstverständlich, Daten methodisch kontrolliert zu erheben und auszuwerten. Allerdings ist für das Betreiben von Ethnographie nicht primär methodische Raffinesse kennzeichnend, sondern das reflektierte Verhältnis zum Gegenstand des jeweiligen Erkenntnisinteresses. Dieses reflektierte Verhältnis konstituiert sich im ständigen Abgleich von Fragestellung, Forschungsvollzug und Teilhabe am einschlägigen wissenschaftlichen Diskurs. Bei den 6. Fuldaer Feldarbeitstagen wurde, konkretisiert an den je aktuellen Forschungsinteressen der Teilnehmenden, eben dieser Diskurs im Hinblick auf die Stichworte „Herumschnüffeln, Aufspüren und Einfühlen“ empirisch, methodisch, methodologisch und theoretisch geführt.

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Buchveröffentlichung

Typologische Konstruktionen

Prinzipien und Forschungspraxis

Herausgeber: Burzan, N., Hitzler, R. (Hrsg.)

2018

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 ISBN: 978-3-658-21011-3

  • Zur Konstruktion von Typen in der empirischen Sozialforschung
  • Theoretische Fundierung und empirische Beispiele
  • Wie kann Typenbildung bei der Auswertung von Datenmaterial sinnvoll vorgenommen werden?

Die Ordnung und Neuordnung von Phänomenen in der empirischen Forschung hin zu Typen und einer sie umfassenden Typologie stellt in der Regel eine – kreative – Anstrengung dar. Im Gegensatz zu Typisierungen im Alltag sind beim wissenschaftlichen, systematischen Typisieren klare Definitionen von Typen erforderlich, die vom empirischen Phänomen stimmig abstrahieren (ohne es auf kontextisolierte Merkmale zu reduzieren). Dennoch sind Typen nicht das Endziel einer empirischen Untersuchung, sondern eher eine Etappe bzw. ein Zwischenziel zu einer theoretischen Aussage. In den in diesem Band versammelten Beiträgen werden allgemeine Prinzipien typologischer Konstruktionen reflektiert und Ausschnitte aus umfassenderen empirischen Projekten präsentiert. Damit kann die Leserin bzw. der Leser unterschiedliche Stadien von Typisierungen und typologischen Konstruktionen und auch unterschiedliche Ausschnitte aus  Reflexionen zum Theorie-Empirie-Verhältnis mitverfolgen.

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